4 Mythen über Stromeinsparung

28/02/2019 | Lesezeit: ~ 4 min. 4 Mythen über Stromeinsparung

Im Internet gibt es viele Leitfäden zur Reduzierung von Stromrechnungen, aber einige von ihnen haben wenig mit der Realität zu tun. Die Experten von OneMeter setzen sich mit einigen der am häufigsten wiederholten Mythen auseinander.


Bis zu 20 Prozent niedrigerer Stromverbrauch? Stimmt.

Laut Studien erklären rund 55 Prozent der Polen, dass sie Methoden kennen, Strom zu sparen, und sie bemühen sich, diese zu nutzen. Wie versuchen wir am häufigsten, unsere Rechnungen zu senken?

Im Falle der Haushalte geben 51 Prozent der Stromsparer an, darauf zu achten, dass das Licht ausgemacht wird – so der Bericht „Energiebewusstsein der Polen” (Świadomość energetyczna Polaków) von RWE Polska. Weitere Sparmaßnahmen sind: die Nutzung von Energiesparlampen (38 %), das Abschalten nicht gebrauchter Geräte (31 %), die Nutzung von stromsparenden Geräten (10 %), Nachtstromtarif (2 %) und Waschen nur bei voller Waschmaschine (2 %).

Studien zufolge ist fast die Hälfte der Polen nicht bestrebt, den Stromverbrauch zu senken. Dies ist häufig das Ergebnis eines im Umlauf befindlichen Mythos, wonach sich verändertes Verhalten und Kostenbewusstsein nicht wesentlich auf die Stromkosten auswirken. Durch Änderungen im Haushaltsverhalten können diese Kosten um bis zu 20 Prozent gesenkt werden – erklärt Marcin Gałczyński, Experte für den Energiemarkt aus der Fa. OneMeter.

Wie man sieht, verwenden Polen die gängigsten Energiesparmethoden, haben jedoch immer noch Probleme mit der optimalen Nutzung ihrer Geräte. Dies ist häufig auf schlechte Praktiken zurückzuführen. Schauen wir uns die häufigsten Fehler an.

Zweifel rund um das Thema Stromsparen…

Erstens – der Standby-Modus. Die wahrscheinlich widersprüchlichsten Informationen gibt es zum Thema Standby-Modus. Einige meinen, dass es keinen Sinn macht, ein Gerät vom Netz zu trennen, weil der Stromverbrauch dann nur geringfügig ist, während andere dies für sinnvoll halten, da die Einsparungen beträchtlich sein können.

Natürlich hängt vieles davon ab, wie viele Geräte wir zu Hause verwenden, aber die zweite Meinung liegt der Wahrheit definitiv näher. Dies wird unter anderem durch Analysen der Fa. Krajowa Agencja Poszanowania Energii S.A. bestätigt, die den Standby-Modus am Beispiel eines Desktop-Computers analysierten. Im ganzen Jahr wird dieses Gerät im Durchschnitt etwa 1.800 Stunden lang verwendet, aber für die restliche Zeit, d. h. bis zu 7.000 Stunden, läuft das Gerät im Standby-Modus. Messungen zufolge kann das theoretisch sogar über 100 PLN ergeben, was für ein einziges Gerät nicht wenig ist.

Zweitens – Geräte laden. Eine häufig verbreitete Meinung besagt, dass ein Gerät keinen Strom mehr verbraucht, wenn es zu 100 % aufgeladen und an das Netz abgeschlossen ist. Stimmt nicht. Sogar ein voll aufgeladenes Handy, das an ein Ladegerät angeschlossen ist, zieht immer noch aktiv Strom aus dem Netz. Und das ist nicht so wenig, denn es sind etwa 60 Prozent der im aktiven Lademodus bezogenen Strommenge. Daher ist es nicht ratsam, das Smartphone nachts aufzuladen, da das Aufladen des Akkus nur etwa zwei Stunden dauert und für den Rest der Zeit der Strom nur verschwendet wird. Bei neueren Geräten ist die Ladezeit sogar noch kürzer und kann unter einer Stunde liegen. Es lohnt sich auch, überlegt mit einem Laptop umzugehen, da das Laden eines eingeschalteten Laptops viel mehr Energie verbraucht als das Laden eines ausgeschalteten Geräts.

Da wir gerade beim Thema Laden sind, sollten wir auch das ewige Problem ansprechen: Sollte ein Ladegerät, das an kein Gerät angeschlossen ist, in der Steckdose gelassen werden oder nicht? Einige meinen, dass ein an das Netz angeschlossenes Ladegerät keinen Strom verbraucht. Stimmt nicht. Das Ladegerät verbraucht in diesem Fall auch Energie, was sich mit einem höherwertigen Wattzähler bestätigen lässt. Gleichzeitig beruhigen wir: Es wird sicherlich nicht unser Budget stark belasten. Ein Ladegerät, das an kein zu ladendes Gerät angeschlossen ist, verbraucht je nach Modell zwischen 0,1 und 0,5 W. Sogar wenn das Ladegerät rund um die Uhr in der Steckdose bleibt, ergibt es monatlich weniger ein 1 PLN Mehrverbrauch. Aus diesem Grund ist es vielleicht besser, anstatt sich auf die Ladegeräte zu konzentrieren, eine Halogenlampe gegen eine energiesparende LED-Lampe auszutauschen. Hier werden die Einsparungen unvergleichlich größer sein.

Drittens – Energielieferant. Es gibt oft die Überzeugung, dass der Wechsel des Stromverkäufers zu keinen signifikanten Einsparungen im Haushaltsbudget führt.

Dieser Mythos kann durch die Analyse der aktuellen Strompreise widerlegt werden. Anfang Februar dieses Jahres lag der Preis für Wirkleistung (d. h. ohne Verteilung) für den Haushalt zwischen 0,3 PLN und 0,45 PLN pro kWh. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch pro Haushalt ergibt sich somit ein Unterschied von 360 PLN pro Jahr – fügt Marcin Gałczyński hinzu.

Viertens – Vertriebspreis. Wie einige wissen, machen Vertriebskosten ungefähr 50 Prozent unserer Rechnungen aus. Es besteht daher die Ansicht, dass der Preis nicht beeinflusst werden kann, weil er sich aus dem Tarif ergibt. Das stimmt nur teilweise.

Obwohl der Vertriebspreis für ein bestimmtes Gebiet in einem bestimmten Tarifplan unverändert bleibt, kann der Tarif an das Verbrauchsprofil angepasst und damit die Aufwendungen optimiert werden. Eine solche Kostensimulation kann z.B. mithilfe von OneMeter durchgeführt werden – sagt Gałczyński.


Wie kann OneMeter die Höhe Ihrer Rechnungen beeinflussen? Dank des am Zähler installierten Tools können Sie Energie sparen, indem Sie den entsprechenden Tarif anpassen, eine Verhaltensänderung der Personen in Ihrem Haushalt anstoßen und beim Überschreiten des monatlichen Energiebudgets Benachrichtigungen erhalten. Das Gerät ermöglicht die Fernauslesung des Stromzählers. Der Sender sammelt alle 15 Minuten Daten und übermittelt diese über Bluetooth an Ihr Smartphone und Ihre Cloud, sodass Sie Ihren Stromverbrauch genau analysieren können.

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